Meilensteine in der Vereinsgeschichte / Kurzchronik / Stand 2008
| 1848 | Gründung der Musikkapelle als "Musikbanda" durch Unterlehrer Lepsi |
| 1851 | Offizielle Gründung der "Blaskapelle Vöcklamarkt" |
| 1909 | Karl Seelinger führt die Kapelle als "Burschenvereins-Musikkapelle" |
| 1931 | Vereinsbezeichnung lautet auf "Musik-Kapelle Vöcklamarkt" |
| 1945 | Emmerich Tschuggnal wird Kapellmeister |
| 1950 | Adjustierung in dunkelgrüner Uniform Vereinsbezeichnung: "Musikverein der Gemeinde Vöcklamarkt" |
| 1952 | Johann Hauser übernimmt das Amt des Obmannes Vereinsbezeichnung lautet auf "Trachtenmusikkapelle Vöcklamarkt" 4 Jahre verspätet wird das 100-jährige Gründungsfest gefeiert |
| 1958 | Bezug des Probenraumes im "alten" Feuerwehrdepot |
| 1969 | Wilhelm Leitner wird als Kapellmeister bestellt |
| 1970 | Erstmals Einkleidung in Tracht |
| 1976 | Bezug eines eigenen Probenraumes in der Volksschule |
| 1977 | Heinrich Taitl wird zum neuen Obmann gewählt |
| 1980 | Umbildung auf "Musikkapelle Vöcklamarkt" |
| 1986 | Josef Hodetz übernimmt das Amt des Obmannes |
| 1989 | Neueinkleidung - erstmals in schwarze Lederbundhosen 500-Jahr Feier Marktgemeinde Vöcklamarkt |
| 1994 | Verleihung der Prof. Franz-Kinzl-Medaille durch Landeshauptmann Dr. Josef Rathenböck |
| 1999 | Helmut Vitzthum wird zum Obmann gewählt Jubiläumskonzert "30-Jahre Kapellmeister Wilhelm Leitner" |
| 2000 | Hans Einberger übernimmt das Amt des Kapellmeisters 25. Muttertagskonzert Feier des "150-jährigen Bestandsjubiläums" |
| 2002 | Erstes Kirchenkonzert - Erlös wird für die neue Orgel gespendet |
| 2003 | Bezug des neuen Musikheimes im Musikschulgebäude Erster "Ball der Musik" im Gasthaus Fellner |
| 2004 | Erstes Muttertagskonzert in der Mehrzweckhalle "Fest der Musik" mit Sternmarsch von 17 Kapellen zum Marktplatz Erster "ausgezeichneter Erfolg" in der Oberstufe bei der Konzertwertung |
| 2007 | Gottfried Hemetsberger wird zum neuen Obmann gewählt Änderung der Vereinsbezeichnung auf "Marktmusikkapelle Vöcklamarkt" |
| 2008 | Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche Vöcklamarkt Präsentation des "Logos" der Marktmusikkapelle Vöcklamarkt Vorstellung der neuen Tracht anlässlich Festkonzert "Vöcklamusica" 160-jähriges Jubiläum mit Bezirksmusikfest und Marschwertung ORF-Radiofrühschoppen |
Im Revolutionsjahr 1848 bildete sich auch in Vöcklamarkt eine bewaffnete Bürgergarde, um in dieser unruhigen Zeit Ruhe und Ordnung im Ort aufrecht zu erhalten. Dieser Bürgerwehr schloss sich eine „Musikbande“ unter Leitung des Unterlehrers Lepsi an. Aufgabe der „Musikbande“ war es, die Gardisten beim Aus- und Einrücken mit klingendem Spiel zu begleiten. 1851 wurde dann die „Blasmusikkapelle Vöcklamarkt“ gegründet.
Diese setzte sich wahrscheinlich vorwiegend aus Mitgliedern der ehemaligen „Musikbanda“ zusammen. Als erster Kapellmeister ist ein gewisser Herr Sollinger genannt. Sein Nachfolger Karl Seelinger führte die Kapelle nach der Gründung des kath. Burschenvereins „Frohsinn“ (1909, Obmann Franz Pabst) als Burschenvereins-Musikkapelle.
Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm Emmerich Tschuggnal die Musikkapelle als Kapellmeister. Die Musiker bekamen neue Uniformen: lange schwarze Hosen, dunkelgrüne Uniformblusen bzw. Röcke, dunkelgrüne Schirmmützen. Dem allgemeinen Trend folgend trägt die Musikkapelle seit 1970 eine Tracht. Diese Neueinkleidung war ein Verdienst des langjährigen Obmannes Hans Hauser. Die zuletzt feldgrauen Uniformjacken wurden durch blaue Trachtenröcke mit roten Westen und die Uniformmützen durch flotte schwarze Trachtenhüte ersetzt.
Unter die Obmannschaft Hausers fällt auch die generelle Neuinstrumentierung der Musikkapelle im Jahre 1962. Dadurch wurde der Klangkörper von der so genannten „Hohen Stimmung“ (oder "Deutschmeisterstimmung") auf die „Normalstimmung“ umgestellt.
Die Zahl der aktiven Musiker konnte durch konsequente Ausbildung von Jungmusikern ständig erhöht werden. Erfahrene Musiker und vor allem die Kapellmeister Tschuggnal und Wilhelm Leitner bildeten seit Kriegsende zahlreiche Jugendliche aus. Den Lernenden wurden und werden Instrumente leihweise zur Verfügung gestellt.
Der „Marktmusikkapelle Vöcklamarkt“ gehören zur Zeit 45 aktive Musiker, 2 Marketenderinnen sowie 10 Ehrenmitglieder an. Seit Jänner 2000 ist Kapellmeister Hans Einberger für die musikalischen Belange verantwortlich. Hans Einberger ist zugleich auch Kapellmeister der Trachtenmusikkapelle Maxglan und Bezirkskapellmeister des Bezirkes „Salzburg Stadt“. Die Führung der „Marktmusikkapelle Vöcklamarkt“ in organisatorischer Hinsicht hat seit Jänner 2009 Günther Eitzinger als Obmann inne.
Im Vordergrund steht nicht nur eine lieb gewonnene schöne Tradition zu pflegen, sondern auch die Möglichkeit, eine sinnerfüllte Freizeitbeschäftigung und einen Ausgleich zu den Belastungen des Berufsalltages zu finden.
Die „Marktmusikkapelle Vöcklamarkt“ sieht sich auch als „musizierender Botschafter“ und hat in diesem Zusammenhang Kontakte zwischen den Ländern, Völkern und Kulturen geknüpft. Es bestehen langjährige freundschaftliche Kontakte zur „Musikkapelle Bad-Boll“ in Deutschland, sowie zur „Fanfare Mertzig“ in Luxemburg.
Aufgrund ihres hohen musikalischen Niveaus wurde die Marktmusikkapelle Vöcklamarkt bereits mehrmals vom Landeshauptmann ausgezeichnet. Den Höhepunkt der jährlich rund 150 Ausrückungen (öffentliche und kirchliche Feste, Feiern der Gemeinden und Vereine, Frühschoppenkonzerte, Begräbnisse, Gedenkfeiern, usw.), Proben und sonstigen Zusammenkünfte, stellen die Konzertwertung, die Marschwertung sowie das traditionelle Muttertagskonzert dar.
Die Pflege der Kameradschaft besitzt innerhalb der Musikkapelle einen hohen Stellenwert. Geselliges Beisammensein, Grillabende, sportliche Aktivitäten, Veranstaltung von Bällen, Ausflugsfahrten etc. tragen ganz wesentlich zur guten Gemeinschaft innerhalb der Marktmusikkapelle bei.
Diese setzte sich wahrscheinlich vorwiegend aus Mitgliedern der ehemaligen „Musikbanda“ zusammen. Als erster Kapellmeister ist ein gewisser Herr Sollinger genannt. Sein Nachfolger Karl Seelinger führte die Kapelle nach der Gründung des kath. Burschenvereins „Frohsinn“ (1909, Obmann Franz Pabst) als Burschenvereins-Musikkapelle.
Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm Emmerich Tschuggnal die Musikkapelle als Kapellmeister. Die Musiker bekamen neue Uniformen: lange schwarze Hosen, dunkelgrüne Uniformblusen bzw. Röcke, dunkelgrüne Schirmmützen. Dem allgemeinen Trend folgend trägt die Musikkapelle seit 1970 eine Tracht. Diese Neueinkleidung war ein Verdienst des langjährigen Obmannes Hans Hauser. Die zuletzt feldgrauen Uniformjacken wurden durch blaue Trachtenröcke mit roten Westen und die Uniformmützen durch flotte schwarze Trachtenhüte ersetzt.
Unter die Obmannschaft Hausers fällt auch die generelle Neuinstrumentierung der Musikkapelle im Jahre 1962. Dadurch wurde der Klangkörper von der so genannten „Hohen Stimmung“ (oder "Deutschmeisterstimmung") auf die „Normalstimmung“ umgestellt.
Die Zahl der aktiven Musiker konnte durch konsequente Ausbildung von Jungmusikern ständig erhöht werden. Erfahrene Musiker und vor allem die Kapellmeister Tschuggnal und Wilhelm Leitner bildeten seit Kriegsende zahlreiche Jugendliche aus. Den Lernenden wurden und werden Instrumente leihweise zur Verfügung gestellt.
Der „Marktmusikkapelle Vöcklamarkt“ gehören zur Zeit 45 aktive Musiker, 2 Marketenderinnen sowie 10 Ehrenmitglieder an. Seit Jänner 2000 ist Kapellmeister Hans Einberger für die musikalischen Belange verantwortlich. Hans Einberger ist zugleich auch Kapellmeister der Trachtenmusikkapelle Maxglan und Bezirkskapellmeister des Bezirkes „Salzburg Stadt“. Die Führung der „Marktmusikkapelle Vöcklamarkt“ in organisatorischer Hinsicht hat seit Jänner 2009 Günther Eitzinger als Obmann inne.
Im Vordergrund steht nicht nur eine lieb gewonnene schöne Tradition zu pflegen, sondern auch die Möglichkeit, eine sinnerfüllte Freizeitbeschäftigung und einen Ausgleich zu den Belastungen des Berufsalltages zu finden.
Die „Marktmusikkapelle Vöcklamarkt“ sieht sich auch als „musizierender Botschafter“ und hat in diesem Zusammenhang Kontakte zwischen den Ländern, Völkern und Kulturen geknüpft. Es bestehen langjährige freundschaftliche Kontakte zur „Musikkapelle Bad-Boll“ in Deutschland, sowie zur „Fanfare Mertzig“ in Luxemburg.
Aufgrund ihres hohen musikalischen Niveaus wurde die Marktmusikkapelle Vöcklamarkt bereits mehrmals vom Landeshauptmann ausgezeichnet. Den Höhepunkt der jährlich rund 150 Ausrückungen (öffentliche und kirchliche Feste, Feiern der Gemeinden und Vereine, Frühschoppenkonzerte, Begräbnisse, Gedenkfeiern, usw.), Proben und sonstigen Zusammenkünfte, stellen die Konzertwertung, die Marschwertung sowie das traditionelle Muttertagskonzert dar.
Die Pflege der Kameradschaft besitzt innerhalb der Musikkapelle einen hohen Stellenwert. Geselliges Beisammensein, Grillabende, sportliche Aktivitäten, Veranstaltung von Bällen, Ausflugsfahrten etc. tragen ganz wesentlich zur guten Gemeinschaft innerhalb der Marktmusikkapelle bei.
Quellen:
- Chronik der Marktgemeinde Vöcklamarkt
- Archiv der Marktmusikkapelle Vöcklamarkt
- Informationen vom langjährigen Kapellmeister Wilhelm Leitner
Obmänner:
| - 1950 | Friedrich Reitsperger (geb. 1897) | |
| 1950 | - 1952 | Fritz Reitsperger |
| 1952 | - 1977 | Johann Hauser |
| 1977 | - 1986 | Heinrich Taitl |
| 1986 | - 1999 | Josef Hodetz |
| 1999 | - 2007 | Helmut Vitzthum |
| 2007 | - | Gottfried Hemetsberger |
| |
Kapellmeister:
| 1848 | - 1851 | Unterlehrer Lepsi (Bürgergarde) |
| 1851 | - 1876 | gewisser Herr Sollinger (mündliche Überlieferung) |
| 1876 | - 1928 | Karl Seelinger, Musikus und Regenschirm-Macher |
| 1928 | - 1929 | Johann Märzinger, Trafikant |
| 1929 | - 1937 | Franz Reitsperger |
| 1937 | - 1938 | Pankraz Rendl |
| 1938 | - 1944 | Franz Köbrunner |
| 1945 | - 1969 | Emmerich Tschuggnal |
| 1969 | - 1999 | Wilhelm Leitner |
| 2000 | - dato | Hans Einberger |
Stabführer:
| um 1910 | Brenneis vom Landberg | |
| um 1931 | Roider | |
| um 1945 | Anton Six (Gmd. Wachmann) | |
| 1950 | - 1967 | Heinrich Taitl |
| 1967 | - 1989 | Karl Scherleitner |
| 1989 | - 1996 | Wilhelm Leitner |
| 1996 | - 2000 | Ferdinand Winter |
| 2001 | - dato | Günther Eitzinger |